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Seit dem 1. März 2004 können .de-, .com-, .net-
und .info-Domains mit Umlauten registriert werden. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren
Browser umlautfähig machen.

Kein Handlungsbedarf besteht bei Nutzern von Netscape Version 7.1 und höher, Opera
7.11 und höher, Mozilla 1.4 und höher, Mozilla Firebird und Konqueror (ab KDE 3.2
plus GNU IDN Library). Diese Browser unterstützen schon jetzt auch ohne zusätzliches
Plug-In die neuen Domains.
Das große Sorgenkind bleibt jedoch aufgrund seiner Marktdominanz der Internet
Explorer von Microsoft. Eine nochmalige Rückfrage bei Microsoft Deutschland hat
inzwischen ergeben, dass derzeit nach wie vor unbekannt ist, ob und gegebenenfalls
wann ein Update des Internet Explorer erscheint. Man ist sich bei Microsoft der
Problematik sehr wohl bewusst, und arbeitet an Lösungen. Im Augenblick scheint es
jedoch ausgeschlossen, dass eine neue Version des Internet Explorer noch vor dem 1.
März erscheint. Wer daher mit dem Internet Explorer im Netz surft, Umlaut-Domains
nutzen und ganz sicher gehen will, muss deshalb das Plug-In "i-Nav"
installieren. Mit Hilfe dieses nur wenige Kilobyte großen Plug-Ins, das von VeriSign
entwickelt wurde, wird auch der Internet Explorer umlautfähig. Die Software ist
kostenlos, und kann bei Nichtgefallen auch problemlos wieder deinstalliert werden.
Eine gute Nachricht gibt es auch für User, welche die Microsoft-Produkte Outlook und
Outlook-Express verwenden: mit Hilfe von "i-Nav" werden auch diese
eMail-Programme umlautfähig.
Wer dagegen auf Nummer sicher gehen will, kann aber jederzeit auf die
Punycode-Variante seiner Umlaut-Domain zurückgreifen, die durch das Präfix "xn--"
am Beginn der Sonderzeichen-Domain aufweist: diese kann bereits jetzt von jedem
Programm ohne jegliche Zusatzsoftware verarbeitet werden.
Die kostenlosen Plug-Ins sowie ein ausführliches FAQ zur Installation und Benutzung
finden Sie unter umlaut-download.de.
Quelle: united-domains.de |